Was Sie wissen sollten, bevor es losgeht
Technisches SEO kann auf den ersten Blick komplex wirken. Server-Logfiles, strukturierte Daten, Crawl-Budget – die Begriffe klingen abstrakt. Aber mit der richtigen Vorbereitung und einem klaren Verständnis der Grundlagen wird der Einstieg deutlich leichter. Hier erfahren Sie, was Sie mitbringen sollten und was Sie erwartet.

Warum Sie teilnehmen sollten
Technisches SEO ist kein Nice-to-have mehr. Websites ohne saubere Struktur, ohne funktionierende Indexierung oder ohne mobile Optimierung verlieren täglich Sichtbarkeit. Suchmaschinen ändern sich, Anforderungen steigen. Wer technische Basics versteht, kann Probleme erkennen, bevor sie zu echten Rankings-Verlusten werden.
Indexierung kontrollieren
Viele Seiten werden gar nicht erst gecrawlt oder falsch indexiert. Sie lernen, wie Sie Robots.txt, Meta-Tags und Sitemaps richtig einsetzen, damit Suchmaschinen Ihre Inhalte überhaupt finden. Das klingt banal, aber genau hier scheitern viele Projekte.
Ladezeiten optimieren
Langsame Seiten kosten Nutzer und Rankings. Sie verstehen, welche technischen Faktoren Geschwindigkeit beeinflussen – von Server-Response über Bildoptimierung bis zu Code-Struktur. Und Sie sehen, wie Sie diese Faktoren messbar verbessern können.
Mobile-First umsetzen
Google indexiert primär mobile Versionen. Wenn Ihre Seite auf Smartphones nicht funktioniert, ist das ein direktes Ranking-Problem. Sie lernen, wie Sie mobile Erfahrungen testen und technisch solide aufbauen – ohne dass Inhalte oder Funktionen verloren gehen.
Voraussetzungen für die Teilnahme
Sie brauchen kein Informatik-Studium. Aber ein paar Grundlagen helfen, um schneller voranzukommen. Technisches SEO bedeutet oft, mit Entwicklern zu kommunizieren, Code zu lesen oder Tools zu interpretieren. Folgende Punkte sollten Sie mitbringen oder bereit sein zu lernen:

Tools und Ressourcen, die Sie brauchen
Gute Werkzeuge machen den Unterschied zwischen Raten und Wissen. Sie brauchen keine hundert Tools, aber ein paar zentrale Plattformen sollten Sie kennen und nutzen können. Hier sind die wichtigsten, die im Workshop verwendet werden und die Sie danach eigenständig einsetzen können.
Google Search Console
Zeigt Crawl-Fehler, Indexierungsprobleme und manuelle Maßnahmen. Unverzichtbar für jeden technischen SEO-Prozess.
Screaming Frog
Crawlt Websites wie ein Bot und zeigt technische Probleme: defekte Links, fehlende Meta-Tags, Weiterleitungsketten.
PageSpeed Insights
Misst Ladezeiten und Core Web Vitals. Zeigt konkrete Optimierungsvorschläge für Performance-Probleme.
Chrome DevTools
Browser-integriertes Werkzeug zum Analysieren von HTML, CSS, JavaScript und Netzwerk-Anfragen. Kostenlos und mächtig.
Schema Markup Validator
Prüft strukturierte Daten auf Fehler. Wichtig für Rich Snippets und korrekte Indexierung spezieller Inhalte.
Log-Analyse-Tools
Zeigen, welche Seiten tatsächlich gecrawlt werden. Hilft bei der Crawl-Budget-Optimierung und bei der Fehlersuche.
Mobile-Friendly Test
Google-Tool zur Überprüfung der mobilen Darstellung. Zeigt Probleme mit responsivem Design und Touch-Elementen.
Redirect-Checker
Analysiert Weiterleitungsketten und identifiziert ineffiziente oder fehlerhafte 301/302-Redirects.